INSTITUT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN

Neuerungen im Blockpraktikum Allgemeinmedizin: Mehr Praxisnähe, mehr Patientenzentrierung

Mit Beginn des Wintersemesters 2025/26 treten im Blockpraktikum Allgemeinmedizin (BPAM) sowie im zugehörigen Begleitseminar wichtige Änderungen in Kraft. Statt wie bisher ein Kurzreferat zu allgemeinmedizinischen Themen oder einen Fall aus dem Praktikum vorzustellen, präsentieren künftig alle Studierenden einen realen Patientinnen-/Patientenfall aus ihrem BPAM direkt im Begleitseminar.

Die Fallvorstellungen orientieren sich weiterhin an zentralen Themen der Allgemeinmedizin – etwa Familienmedizin, komplexe Versorgungssituationen wie „pflegende Angehörige“, akute Beratungsanlässe oder Multimedikation. Bewertet werden die Präsentationen jedoch nicht mehr von den Lehrärztinnen und Lehrärzten in den Praxen, sondern ausschließlich durch die Dozierenden im Seminar.

Besonderen Wert legt das Institut auf eine strukturierte Darstellung nach dem SOAP-Schema sowie auf eine biopsychosoziale, patientenzentrierte Perspektive. Die überarbeiteten Bewertungskriterien spiegeln diese Schwerpunkte wider.

Erste Erfahrungen zeigen: Vielen Studierenden fällt es noch schwer, die rein biomedizinische Sichtweise zu verlassen und die Patientin bzw. den Patienten als ganze Person in den Blick zu nehmen. Gleichzeitig hat sich die Qualität der Seminardiskussionen spürbar verbessert – sie sind lebendiger, reflexiver und fachlich vielseitiger geworden.

Wir gehen davon aus, dass die Neuerungen die praktische Relevanz des BPAM weiter stärken und den Kompetenzerwerb der Studierenden fördern. Mit Spannung erwarten wir die kommenden Evaluationen der Lehrveranstaltung.

Letzte Änderung: 13.01.2026 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: